Donnerstag, 8. März 2007

Kanzleramtschef gegen Islam-Verkündigung im TV

Kanzleramtschef Thomas de Maiziere (CDU) hat die exklusiven Senderechte der christlichen Kirchen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verteidigt. Die Gottesdienstübertragungen oder das "Wort zum Sonntag" sollten durch Pläne des ZDF für ein spezielles Internetangebot für Muslime nicht in Frage gestellt werden, sagte de Maiziere am Mittwoch dem epd in Leipzig.
Die Pläne des ZDF halte er gleichwohl für "in Ordnung", so der Bundesminister. Er würde sich wünschen, "dass auch der türkische Rundfunk den Christen in seinem Land ähnliche Möglichkeiten eröffnen würde", fügte er hinzu. Thomas de Maiziere ist Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages und der sächsischen Landessynode.
Der Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Udo Reiter, wandte sich dagegen, die rundfunkrechtlich garantierten Senderechte für die Kirchen zu Gunsten islamischer Prediger zu kürzen. Das exklusive Verkündigungsrecht der Kirchen dürfe nicht relativiert werden, sagte Reiter am Mittwoch in Leipzig bei einem Empfang zu 15 Jahren kirchlicher Rundfunkarbeit im MDR.

Quelle: hpd-online.de

Einfluss des Islam nimmt in Deutschland zu

S o e s t (PRO) - Moslems drängen in Deutschland immer mehr in die Öffentlichkeit, etwa durch die Absetzung einer Oper in Berlin oder durch ein mögliches "Wort zum Freitag" im Internet. Auch die Zahl der Moscheen wächst - während zahlreichen Kirchen der Abriss oder die Umfunktionierung droht.

In Deutschland gibt es etwa 2.600 islamische Gebetstätten, berichtet der Evangelische Pressedienst (epd) am Dienstag unter Berufung auf das Zentralinstitut Islam-Archiv in Soest. Meist sind diese in ehemaligen Gewerberäumen untergebracht. Im Jahr 2005 gab es 143 klassische Moscheen. Weitere 128 Moscheen seien im Bau oder in Planung, sagte der Leiter des Islamarchivs, Muhammad Salim Abdullah. Nicht immer gehe es um Neubauten, oft würden Kuppel und Minarette nachträglich an einen Umbau angefügt.

Die Zahl der Moslems mit deutscher Staatsangehörigkeit habe sich seit Anfang der 80er Jahre von 56.000 auf fast eine Million erhöht, so Abdullah. In Duisburg-Marxloh entsteht mit staatlicher Förderung derzeit Deutschlands größte Moschee. Der Rohbau mit einer 23 Meter hohen Kuppel ist schon fertig gestellt. Auch in anderen deutschen Großstädten werden moslemische Gebetshäuser errichtet, so etwa in Berlin-Kreuzberg. In Köln-Ehrenfeld und München-Sendling sollen ebenfalls Moscheen entstehen.

Jede zweite Kirche bedroht

Um die Kirchen im Lande der Reformation ist es allerdings schlecht bestellt. Laut einer Immobilienstudie der Deutschen Bank vom vergangenen Jahr ist fast jede zweite Kirche in Deutschland gefährdet. Der Grund: Schrumpfende Gemeinden und sinkende Kirchensteuereinnahmen. Betroffen sind davon sowohl römisch-katholische Kirchen als auch evangelische Gotteshäuser. Zwischen den Jahren 1950 und 2000 ist die Zahl der Kirchgänger von zwölf auf vier Millionen Menschen zurückgegangen, so die Statistik der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gestand ein, dass nahezu die Hälfte ihrer bundesweit über 20.000 Kirchen und Kapellen in Zukunft nicht mehr für Gottesdienste gebraucht werde.

Oft bleibt den sakralen Bauten nur eine andere Nutzung, etwa als Kunst-, Kultur- und Begegnungsstätte, die Vermietung an andere christliche Glaubensgemeinschaften oder der Abriss. Zahlreiche Kirchen wurden bereits umgewidmet: in Sparkassenfilialen, Restaurants, Tanzlokale oder Wohnungen.

Quelle: pro-medienmagazin.de

Deutscher mit Kopfschüssen hingerichtet


In Afghanistan ist ein Mitarbeiter der Welthungerhilfe erschossen worden. Dies bestätigte der Gouverneur der Provinz Sar-i-Pul, Sajed Ikbal Munib. Seine afghanischen Begleiter wurden ausgeraubt.

Der Entwicklungshelfer wurde nach Angaben afghanischer Behörden während einer Fahrt mit afghanischen Kollegen in der nördlichen Provinz Sar-i-Pul von zwei Bewaffneten gestoppt. Die afghanischen Helfer seien ausgeraubt worden. Der Deutsche sei hingegen mit zwei Kugeln exekutiert worden. Nach Angaben der Welthungerhilfe-Sprecherin Simone Pott ist es das erste Mal überhaupt in der mehr als 40jährigen Geschichte der Deutschen Welthungerhilfe, dass ein deutscher Mitarbeiter im Ausland getötet worden sei. Den Namen des Toten wollte sie nicht veröffentlichen.

Das Innenministerium machte „bewaffnete Diebe“ verantwortlich.

Der dortige Polizeichef, Abdul Khaled Samiam, sagte, der Deutsche sei mit drei afghanischen Kollegen in zwei Fahrzeugen im Bezirk Sayyad unterwegs gewesen. Dort wurden sie von bewaffneten Männern gestoppt, ergänzte Vizeprovinzgouverneur Qamarudin Shikeb. „Sie zerrten sie aus den Autos, durchsuchten sie und raubten die Afghanen aus“, sagte Shikeb. „Den Deutschen führten sie in einige Entfernung und töteten ihn mit zwei Kugeln.“

Die Polizei habe 50 Beamte in die Region entsandt, sagte Polizeichef Samiam. Alle Häuser würden durchsucht. Der Leichnam des toten Deutschen werde in die Provinzhauptstadt Sar-i-Pul gebracht.

In Nordafghanistan kommt es zwar auch zu terroristischen Angriffen. Zunehmend gelten allerdings kriminelle bewaffnete Banden als Problem. Im Jahr 2004 waren fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen - eine Belgierin, ein Norweger, ein Niederländer sowie zwei Afghanen - im Nordwesten Afghanistans getötet worden. Im vergangenen Jahr hatten Unbekannte zwei deutsche Mitarbeiter der Deutschen Welle in Nordafghanistan umgebracht

Die Deutsche Welthungerhilfe ist nach eigenen Angaben bereits seit 1980 in Afghanistan aktiv. Seit 2003 zählen zu den Arbeitsschwerpunkten der Wiederaufbau der ländlichen und kommunalen Infrastruktur, die Ernährungssicherung, die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie der Umwelt- und Erosionsschutz. Seit September 2003 beteiligt sich die Welthungerhilfe am so genannten Nationalen Solidaritätsprogramm der afghanischen Regierung zur Stärkung des ländlichen Raums. Außerdem kümmert sich die Organisation in Nordafghanistan um die Wasserversorgung.

In Südafghanistan wurden unterdessen bei einem Selbstmordattentat gegen einen NATO-Konvoi in der Nähe von Kandahar mehrere Zivilisten getötet. Die Zahl der Opfer war zunächst nicht klar, wie Polizeichef Hesmatullah Alizai sagte. Zuvor hatte es in der Provinz Kandahar bereits einen anderen Selbstmordanschlag auf einen NATO-Konvoi gegeben. Verletzte hatte die Allianz aber nicht zu beklagen, wie ein ISAF-Sprecher sagte.

Quelle:MSN Nachrichten

Islamistische Gruppen beherrschen zunehmend den Alltag in as-Samarra/Irak

Es gibt Befürchtungen, der Irak werde zu einem "Taliban-Staat"

(Institut für Islamfragen, dh, 8.03.2007) Flüchtlinge aus der irakischen Stadt as-Samarra sollen die jetzige Lage in dieser Stadt als "angehendes Kabul" und "angehenden Taliban-Staat" beschrieben haben.

Sie berichteten von gewalttätigen islamistischen Gruppen, die die Einwohner dieser Stadt zwingen, ihr Leben nach streng islamischen Regeln auszurichten. Frauen müssten sich verschleiern, Männer müssten Dienste für "das islamische Prinztum von as-Samarra" leisten, weil sie ansonsten getötet, überfallen, beraubt oder anderer Gewalt ausgesetzt würden.

Diese bewaffneten Gruppen sollen al-Qa'ida und anderen extremistischen Organisationen angehören. Sie hätten mehrere Felder und Gelände in Kampftrainingslager verwandelt. Ihre Führer seien ehemalige Qa'ida-Mitglieder, die ihr militärisches Training in Afghanistan erhalten hätten. Sie kommen aus verschiedenen arabischen Ländern wie Algerien, Syrien, Ägypten, Jemen, etc. Sie sollen von Irakern unterstützt werden.

Die aus dieser Stadt Geflüchteten betonen, dass, wenn der irakische Staat diese Gruppen nicht mit einem entschiedenen militärischen Vorgehen vernichten werde, diese Stadt as-Samarra und vielleicht der ganze Irak in einen Taliban-Staat verwandelt werde. In dem Plan dieser Truppen werde vom Irak als dem "islamisch-irakischen Land und dessen Prinztümern" geredet.

Quelle: www.asharqalawsat.com/details.asp?section=4&issue=10315&article=407838

Kommentar: Einige christliche Iraker berichten sogar, dass ihre (christlichen) Frauen, die in von Islamisten beherrschten Stadtteilen leben, sich wie Muslimas verhalten, um Gefahren zu meiden. Sie tragen dieselben langen schwarzen Gewänder und Gesichtsverschleierungen.

Das Wort "Prinztum" leitet sich aus dem Wort "Prinz (arab. Amir)" ab, was bedeutet, dass eine Gruppe oder ein Gebiet einem muslimischen Führer (arab. Amir) untersteht.

Der Prophet des Islam, Muhammad, soll in der Überlieferung gesagt haben: "Ein Muslim, der stirbt, ohne einen Amir gehabt zu haben, gilt als Unwissender/Gottloser (arab. Jahil)." In einer anderen Überlieferung soll er gesagt haben: "Ein Amir ist das Paradies, man kämpft hinter ihm".

Nach den Lehren des Islam darf ein Amir entscheidende Beschlüsse treffen. Z. B. kann er zum Krieg aufrufen.

Donnerstag, 1. März 2007

Islam wegen Frauenfeindlichkeit unter Kritik

Ehemalige Musliminnen und Muslime appellieren an Zentralrat, gegen religiös begründete Unterdrückung vorzugehen

Berlin - Eine Gruppe ehemaliger Musliminnen und Muslime hat die in Deutschland lebenden Gläubigen aufgerufen, sich vom Islam abzuwenden. An die Bundesregierung appellierte der Zentralrat der Ex-Musliminnen/Muslime, gegen religiös begründete Unterdrückung vorzugehen. Ex-Muslimin Mina Ahadi erklärte am Mittwoch in Berlin, islamische Organisationen würden sich in das Leben der Menschen einmischen. Diese Gruppen seien zu kritisieren, so wie der Islam wegen der Unterdrückung der Frauen zu kritisierten sei. Weiter...

Quelle: dieStandard.at

Aufruf zur Abkehr vom Islam

In der ersten Pressekonferenz des Zentralrats der Ex-Muslime, ruft die Vorsitzende zum Austritt aus dem Islam auf.

Erstmals präsentierte der Zentralrat der Ex-Muslime in Berlin sein Programm. In einer Pressekonferenz stellte sich eine Gruppe ehemaliger Musliminnen und Muslime den versammelten JournalistInnen sich selbst und ihre Kampagne vor.

Vereinspräsidentin Mina Ahadi kritisiert den Islam wegen der "Unterdrückung der Frauen" und der "Einmischung" in das soziale und politische Leben. Zudem solle es ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst geben.

Abschließend ruft die Organisation die Musliminnen und Muslime in Deutschland dazu auf, dem Islam abzuschwören. Zugleich ging auch die offizielle Webseite des Zentralrats der Ex-Muslime online. Link: Ex-Muslime.de

Quelle: KISMET - Österreichs orientalisches Onlinemagazin

Dienstag, 27. Februar 2007

Flugblatt "Islam-Aufklärung" der Freien Bürgerstimme Baden

Die überparteiliche Freie Bürgerstimme Baden hat ein Flugblatt entwickelt (pdf-download), das sie im Zusammenhang mit Dialog DiaLÜG-Veranstaltungen ab März in einigen Städten und Gemeinden verteilen wird. Weiter...

Quelle: Politicallyincorrect.de

Sonntag, 25. Februar 2007

Fundamentalismus der Aufklärung?

Von Ulrike Ackermann

Was ist eigentlich los in Europa, im freien Westen? In Großbritannien werden die Sparschweine aus den Banken geräumt, weil sie die religiösen Gefühle der Muslime verletzen könnten, die im Schwein ein unreines Tier sehen. In Italien erwägt man, Strände für die muslimischen Frauen abzusperren, damit sie bekleidet und von der gefürchteten dekadenten westlichen Nacktheit baden können.
In Frankreich debattiert man über muslimische Krankenhäuser, damit die Ehemänner, Väter und Brüder muslimischer Frauen sichergehen können, dass kein nichtmuslimischer Arzt ihre Ehefrauen, Töchter und Schwestern berührt. Kopftücher und Burkas sind in den Straßen Westeuropas zahlreicher zusehen aus je zuvor. Der deutsche Innenminister warnt zur gleichen Zeit vor der steigenden Gefahr des Islamismus in Deutschland und die Zahlen derer, die zum Islam konvertieren, steigt. Weiter...

Quelle: dradio.de

Götz Wiederoth


Samstag, 24. Februar 2007

Kulturkampf Islam?

Heute was zum Hören, Realplayer erforderlich.

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Freitag, 23. Februar 2007

Wie deutsche Frauen in Bagdad leben

Von Matthias Gebauer und Bernhard Zand


Rund hundert Deutsche leben noch im Irak, etwa 20 von ihnen sind Ehefrauen irakischer Männer in Bagdad. Sie kennen die Gefahr, haben Angst. Jetzt, seit der letzten Entführung, denken manche an Ausreise.

Berlin/Dubai - Ihren Namen will sie nicht nennen. Die Frau am Telefon bittet, bloß kein Detail über ihr Viertel oder auch nur die Farbe ihres Hauses zu nennen. Jedes Wort zu viel könnte ein Fehler sein, ein Risiko für sie, für ihre Familie. Kidnapper könnten sich an dürren Fakten orientieren, das weiß die Frau spätestens seit dem vergangenen Dienstag. Dann könnte es sie treffen, denn auch sie lebt seit Jahren in Bagdad, der Hauptstadt des Chaos-Staats Irak. Weiter...
Quelle: Spiegel Online

Vier Jahre Gefängnis wegen Beleidigung des Islam für ägyptischen Blogger

Mit der harten Strafe will die Regierung offenbar die stärker und kritischer werdende Bloggerszene warnen.
Ägypten ist ein Land, in dem die Regierung mit harter Hand gegen die Opposition und die Meinungsfreiheit vorgeht. Menschenrechtsverletzungen, willkürliche Verhaftungen und auch Misshandlungen von Gefangenen sind keine Seltenheit. Scharf geht die Regierung auch Journalisten und Blogger vor, wenn sie unerwünschte Meinungen verbreiten. 2006 wurde erst ein neues, verschärftes Pressegesetz verabschiedet. Für Reporter ohne Grenzen ist Ägypten eines von 13 Ländern, die als "Feinde des Internet" bezeichnet werden. Im Dezember war in der ägyptischen Bloggerszene ein Video aufgetaucht, auf dem zu sehen war, wie Polizisten einen Gefangenen brutal misshandelten. Das löste heftige Kritik aus. Kurze Zeit danach begann die Regierung, gegen Journalisten vorzugehen, die über Folter berichten wollen. Weiter...

Quelle: Telepolis

Donnerstag, 22. Februar 2007

Nation of Islam-Führer Farrakhan will abtreten

Der Führer der umstrittenen US-Organisation "Nation of Islam", Louis Farrakhan, will offenbar zurücktreten. Wie die US-Tageszeitung "Washington Post" berichtete, will der 73-Jährige Muslimführer am Wochenende beim Jahrestreffen der Organisation ein letztes Mal die Abschlussrede halten.
Die sektenähnliche Gruppierung, in der mehrheitlich schwarze Amerikaner organisiert sind, gilt als Verfechterin eines strengen Islam. Sie rief ihre Mitglieder wiederholt auf, auf Distanz zur Mehrheitsgesellschaft der USA zu gehen. Kritiker werfen ihr rassistische Züge vor. Farrakhan war in seiner Amtszeit dafür verantwortlich, dass die "Nation of Islam" zu einer einflussreichen Kraft unter Afro-Amerikanern wurde. Immer wieder sorgte er mit provokanten Äußerungen für politische Kontroversen. So unterstellte Farrakhan unter anderem früheren US-Regierungen, die Schwarzen Amerikas ein weiteres Mal mit Drogen "versklaven" zu wollen. In jüngster Zeit äußerte sich der an Krebs Erkrankte gemäßigter. (kna)

Quelle: N24.de

Mittwoch, 21. Februar 2007

Türkischer Faschismus in Deutschland

Bericht über den Armenischen Völkermord

2005 konvertierten mehr als 4000 Deutsche zum Islam

POTSDAM Für Christian Hoffmann war es wie ein Blitz. Auf seinem Balkon sitzend, durchflutete ihn plötzlich die Erkenntnis: "Himmel und Erde sind Allahs Schöpfung, und der Islam ist die letzte von ihm offenbarte Religion." Glaubt man seinen Worten, so war er damals glücklich und nach nichts auf der Suche. Später hat der ehemalige CDU-Pressesprecher ein Buch über seinen Wechsel zum Islam und all die Folgen geschrieben, das 1995 für einigen Wirbel sorgte: "Zwischen allen Stühlen" heißt es.Nicht immer gibt es diesen einen Moment, wo sich eine neue Religion mit Blitz und Donner oder einem inneren Erdbeben zeigt. Bei Abdalhafidh Ullmann war es ein langsamer, konflikthafter Prozess. Am Anfang stand Unzufriedenheit. "Etwas war aus der Balance geraten", sagt der 25-Jährige und rückt seinen leuchtendroten Fez zurecht. Was genau, das weiß er nicht. Oder er mag es nicht sagen. Es ist schwer, hinter Abdalhafidhs Stirn zu blicken. Nach jeder Frage nippt er am Espresso, schaut eine Weile zum Fenster und setzt ein wissendes Lächeln auf, bevor er antwortet. "Ich weiß nicht, was gefehlt hat, aber der Islam hat es mir gegeben. Ich bin jetzt ein glücklicher Mensch."

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Quelle: Maerkische Algemeine

Dienstag, 20. Februar 2007

Islam - größte Bedrohung seit dem Kommunismus

Anglikanische Bischof Michael Nazir-Ali: Ohne geistlichen Widerstand fällt der Westen in Barbarei zurück - Nazir berät den britischen Thronfolger, Prinz Charles, in Islamfragen

Rochester (kath.net/idea)
Der Islam stellt die größte Bedrohung für den Westen seit dem Kommunismus dar. Diese Ansicht vertritt der anglikanische Bischof Michael Nazir-Ali (Rochester/England). Der 57-Jährige stammt aus einer schiitischen Familie in Pakistan; sein Vater wechselte zum Christentum. Nazir berät den britischen Thronfolger, Prinz Charles, in Islamfragen. In einem Interview mit dem Sonntagsblatt „Kent on Sunday“ warnt der Bischof vor dem zunehmenden Einfluss des Islam, den man auch als eine umfassende politische und sozio-ökonomische Ideologie betrachten könne. Als Reaktion fordert Nazir eine Stärkung des Christentums: „Der Westen ist mit einer umfassenden Ideologie konfrontiert, und wenn der Westen sich nicht auf seine eigenen geistlichen Wurzeln besinnt, wird er dieser Ideologie keinen Widerstand leisten können.“ Wenn sich der Niedergang des Christentums fortsetze, könne Großbritannien in „eine Art Barbarei“ zurückfallen, weil dem Land die moralischen Kräfte fehlten, um sich diesem Trend zu widersetzen. Nach Angaben der ökumenischen Nachrichtenagentur ENI zählt der seit 1995 amtierende Kirchenvertreter zu den kundigsten Experten des interreligiösen Dialogs. Er habe ausführlich über die Beziehung zwischen Islam und Christentum geschrieben und sich für ein größeres Verstehen der beiden Religion eingesetzt, insbesondere in seinem Geburtsland Pakistan.

Quelle: kath.net

Petition zur Abschaffung des §166 und pro Meinungsfreiheit

Endlich gibt es eine Petition zur Abschaffung des "Zensur"-Paragraphen §166.

Die humanistische Gioradano Brundo-Stiftung hat sich des Themas angenommen und ich will man kurz aus der Einleitung zur Petition zitieren:

Als Reaktion auf die weltweiten Proteste, die durch die zwölf Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands Posten" ausgelöst wurden, hat sich die Arabische Liga mit einem offenen Zensurwunsch an die Vereinten Nationen gewandt. Das UN-Parlament solle einen Beschluss fassen, der "beleidigende Angriffe gegen religiöse Überzeugungen" verbiete. Auch wenn die meisten westlichen Politiker in ihren Stellungnahmen das hohe Gut der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit würdigten, bemühten sie sich doch, im gleichen Atemzug ihr tiefes Verständnis für die "verletzten religiösen Gefühle" und ihre Abscheu gegenüber den vermeintlich "geschmacklosen" Mohammed-Karikaturen (die in Wirklichkeit weit harmloser waren als beispielsweise Monty Pythons "Das Leben des Brian"!) zu demonstrieren. Auch auf diese subtile Weise können fundamentale Freiheitsrechte auf dem Altar der Diplomatie geopfert werden.

Der gegenwärtige Skandal kommt einigen zensurwilligen Politikern in Deutschland (aber auch in anderen westlichen Ländern) sehr gelegen. Seit vielen Jahren schon versuchen Teile der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Rückenwind der Kirchen, den sog. "Gotteslästerungsparagraphen" 166 des Strafgesetzbuches zu verschärfen. Zwar scheiterten bislang noch sämtliche christlichen Versuche, die "freche Kritik an der Religion" gänzlich zu verbieten, aber dank der tätigen Unterstützung islamischer Fundamentalisten könnte dieser Anschlag auf die bürgerlichen Freiheiten in absehbarer Zeit nun doch gelingen. (Hieran erkennt man übrigens, dass die entscheidenden Fronten im "Kampf der Kulturen" nicht zwischen islamischer und christlicher Welt verlaufen, sondern zwischen den "Vertretern von Humanismus und Aufklärung" einerseits und den diversen "Feinden der offenen Gesellschaft" andererseits!)

[...]

Hätten die Aufklärer der Vergangenheit nicht den Mut aufgebracht, religiöse Gefühle zu verletzen, würden in Europa die Scheiterhaufen wohl heute noch brennen. Angesichts der sehr realen Gefahr, dass wir möglicherweise auf ein Zeitalter der Religionskriege zusteuern, brauchen wir deshalb in der gegenwärtigen Situation nicht weniger, sondern weit mehr religionskritische Stimmen in der öffentlichen Debatte. Die Zeiten, in denen weltanschauliche Offenheit religiösem Offenbarungswahn geopfert wurde, sollten endgültig vorbei sein!

Petition gegen die Einschränkung der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit!

Montag, 19. Februar 2007

Terror Storm



Playtime: 1 Std. 52 Min. 21 Sek

Bedrohung aus Pakistan



El Kaida formiert sich neu



Das Terrornetz El Kaida formiert sich laut einem Bericht der Zeitung "New York Times" in Pakistan neu. US-Regierungsbeamte, die nicht namentlich zitiert werden wollten, sagten dem Blatt, El Kaida habe in Pakistan eine neue Organisationsstruktur geschaffen, nachdem das Terrornetzwerk Ende 2001 Afghanistan verlassen musste. Dem Bericht zufolge koordiniert Eiman al-Sawahiri, der ägyptische Stellvertreter von El-Kaida-Chef Osama Bin Laden, die Aktivitäten des Netzwerks aus der pakistanischen Region Nord-Wasiristan.
Weiter...

Quelle: n-tv

Zentralrat der Muslime kritisiert Düsseldorfer Karnevalszug scharf

Düsseldorf (ots) - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD)
hat eine islam-kritische Darstellung im Düsseldorfer Rosenmontagszug
als "Vorurteil" und "platte Lüge" zurückgewiesen. ZMD-Generalsekretär
Aiman Mazyek sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Westdeutschen
Zeitung" (Dienstagausgabe), der Islam werde als "Negativfolie
benutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen".
Ein Mottowagen des Düsseldorfer Wagenbauers Jacques Tilly zeigt
zwei bis an die Zähne bewaffnete Mullahs. Beide sehen exakt gleich
aus, nur vor einem steht "Klischee", vor dem anderen "Wirklichkeit".
Mazyek sieht darin eine "Provokation um der Provokation willen".
Er frage sich, was der Wagen darstellen solle: "Ich lese die
Botschaft so: Wir lieben unsere Vorurteile und verfestigen sie
notfalls mit platten Lügen." Mazyek zeigte sich aber sicher, dass
"die Mehrheit der Jecken nicht dafür ist, dass Islamverachtung
salonfähig gemacht wird".

Quelle: Westdeutsche Zeitung

Öffentliche Hinrichtung im Iran

Fünf Tage nach einem blutigen Bombenanschlag auf iranische Revolutionsgarden ist ein zum Tode verurteilter Drahtzieher im Iran öffentlich hingerichtet worden.

Zahlreiche Bewohner der Stadt Zahedan im Südosten des Landes hätten zugeschaut, als der Verurteilte am Montag durch den Strang starb, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA. Ein Revolutionsgericht hatte den Mann zuvor für schuldig befunden. Die Hinrichtung fand am Ort des Anschlags auf einen Bus der paramilitärischen Revolutionsgarden statt. Dabei waren am vergangenen Mittwoch nach offiziellen Angaben elf Menschen getötet und 31 weitere verletzt worden. Weiter...
Quelle: n-tv.de

"Kampf der Kulturen" nicht existent

Spannungen zwischen westlichen Ländern und dem Islam beruhen einer Umfrage von BBC zufolge in erster Linie nicht auf religiös-kulturellen Unterschieden.
In der Erhebung nannten 52 % der Befragten politische Interessen als Ursache. Nur 29 % sieht die jeweilige Religion und Kultur von Muslimen und Nicht-Muslimen als Grund für Konflikte. Zwar betrachtet fast jeder Dritte (28 %) Konflikte zwischen dem Islam und dem Westen als unvermeidlich. 56 % sind jedoch der Ansicht, dass beide Seiten eine gemeinsame Basis finden könnten.
Für die Umfrage wurden rund 28'000 Menschen in 27 Ländern befragt.

Quelle: news.search.ch

Sonntag, 18. Februar 2007

Taff

Samstag, 17. Februar 2007

Der Islam verbietet so was

Auch am zweiten Verhandlungstag in Madrid bestreiten die Angeklagten jede Verwicklung in die Anschläge vom 11. März 2004 und verurteilen die Taten

MADRID taz Auch der zweite Verhandlungstag im Verfahren zu den Anschlägen auf die Pendlerzüge in Madrid vom 11. März 2004 erwies sich als zäh und langwierig. Wie bereits am Vortag der Ägypter Osman al-Sayed weigerten sich auch die beiden anderen Hauptangeklagten Youssef Belhadj und Hassan El Haski, auf die Fragen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage zu antworten. Sie ließen die Vernehmung schweigend und mit starrer Mine über sich ergehen. Weiter...

Quelle: Die Tageszeitung

Das Selbstbild des Islam im Verhältnis zu anderen Religionen

«Die Schweiz aus muslimischer Sicht» heisst eine Vortragsreihe, die in der «Repfergasse 26» stattfindet.

Im ersten Vortrag der dreiteiligen Veranstaltungsreihe gab Urs Gösken vom Orientalischen Institut der Universität Zürich eine detaillierte Übersicht zum Thema «Das Selbstbild des Islam im Verhältnis zu anderen Religionen». Dabei kamen die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der beiden anderen Offenbarungsreligionen, also der jüdischen und der christlichen Religion, zur Sprache. Allen gemeinsam ist der Glaube an einen einzigen Gott, wobei Gott im Islam ausdrücklich auch «in sich eins» ist. Eine Dreifaltigkeit im christlichen Verständnis ist nicht möglich. Der innere Einheitsgedanke ist dem gläubigen Moslem wichtig. Weiter...

Quelle: Shn.ch

Freitag, 16. Februar 2007

Narren sollen Allahs Bodenpersonal in Ruhe lassen

Der oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl wendet sich gegen den Vorschlag des Evangelischen Arbeitskreises der CSU, die Faschingsnarren sollten den Islam auf die Schippe nehmen.
Dieser hatte zu Beginn der Saison in einer Pressemitteilung Faschingsvereine aufgefordert, in Sitzungen und Umzügen auch "Allahs Bodenpersonal" zu berücksichtigen und "selbst auferlegte Islam-Tabus" aufzugeben. Vor dem Hintergrund des Karikaturenstreits im vergangenen Jahr hält Strobl dieses Ansinnen für wenig hilfreich: "Ich wünsche mir einen ernsthaften Dialog mit dem Islam auf Augenhöhe. Die Aufforderung des Vorsitzenden des Evangelischen Arbeitskreises der CSU, Harald Häßler, sich im Fasching mit dem Islam zu beschäftigen, ist für mich ein falscher und gefährlicher Weg, der zu Irritationen und Verletzungen führen kann . Strobl: "Ich sehe diese Äußerungen nicht nur sehr kritisch, da dadurch das ohnehin angespannte Verhältnis zusätzlich belastet wird, sondern empfinde diesen Artikel des CSU-Arbeitskreises auch als verletzend, spaltend und eines evangelischen Arbeitskreises nicht würdig. Jeder Mandatsträger hat eine Verantwortung gegenüber unserer Gesellschaft. Daran sollte auch Herr Häßler denken. "

Quelle: Neumarkt TV

Erstes Lebenszeichen der deutschen Geiseln

Seit gut zehn Tagen sind zwei Deutsche im Irak entführt. Über ihre gegenwärtige Verfassung ist nichts bekannt. Jetzt gibt es aber offenbar wenigstens ein Lebenszeichen. Die Entführer stellen angeblich politische Forderungen.
Die Entführer der beiden Deutschen im Irak stellen nach einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ angeblich politische Forderungen. Das Magazin berichtete vorab außerdem von Lebenszeichen der Entführten. Das Auswärtige Amt gehe Hinweisen nach, denen zufolge die Geiselnehmer aus Kreisen der irakischen Widerstandsbewegung stammen könnten, hieß es.Die Kidnapper hätten während der Entführung erklärt, sie gehörten zum „Dschaisch al-Islam“, zur Islamischen Armee. Diese Untergrundgruppe bekenne sich im Internet regelmäßig zu Aktionen gegen US-Soldaten. In mehreren Telefonaten mit Angehörigen der Familie in Deutschland hätten die Entführer Anfang vergangener Woche ein Lebenszeichen der Geiseln übermittelt. Zudem stellten sie politische Forderungen wie einen wirtschaftlichen Boykott des Irak.Sollten die Forderungen nicht erfüllt werden, drohe der 60-jährigen Frau und ihrem Sohn der Tod. Weil solche politischen Parolen bislang Bestandteil fast jeder Verschleppung waren, halte der Krisenstab allerdings weiterhin auch einen rein kriminellen Hintergrund für möglich.Die im Umland von Berlin geborene Frau, die seit mehr als 20 Jahren im Irak lebt, war am Dienstagmorgen vorvergangener Woche aus ihrem Haus in Bagdad verschleppt worden, als sie und ihr Sohn gerade zur Arbeit gehen wollten. Ein halbes Dutzend Männer war dabei dem Bericht zufolge in die Wohnung in einem überwiegend von Sunniten bewohnten Viertel eingedrungen und hatte die Familie in Schach gehalten.Weil die Bewaffneten sehr ruhig agiert und sich sogar mit Anwohnern unterhalten hätten, gingen Sicherheitsexperten davon aus, dass es sich um eine Gruppe mit guten Beziehungen zu lokalen sunnitischen Milizen handele. Den Mann der Deutschen, einen irakischen Professor, hätten die Kidnapper zurückgelassen. Der Kontakt zwischen einer Tochter der entführten Deutschen in Berlin und den Entführern laufe seitdem über das Handy eines der Opfer. Die Entführten besitzen die deutsche und die irakische Staatsbürgerschaft.

Quelle: MSN Nachrichten

Donnerstag, 15. Februar 2007

Islamexperte Raddatz: "Versöhnung ist Islamisten fremd"

K ö l n (PRO) - Der Islamwissenschaftler Hans-Peter Raddatz hat die Pläne des ZDF kritisiert, künftig im Internet ein "Wort zum Freitag" für Moslems anzubieten. Zwar könne solch ein geistliches Wort bei der Integration der Moslems in die pluralistische Gesellschaft förderlich sein, doch müssten zuvor grundsätzlich Fragen geklärt werden: zum Beispiel "der Gedanke der Grundrechte im demokratischen Rechtsstaat".

Ab Mai will das ZDF ein eigenes geistliches Wort für Moslems im Internet anbieten - als ein Pendant zum christlichen "Wort zum Sonntag". Nach Aussagen von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender soll solch ein Angebot dazu beitragen, der Diskussion um Integration neuen Schwung zu verleihen und den Islam besser kennen zu lernen.

Raddatz: "Wir machen uns selbst etwas vor"

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Quelle: Pro Medienmagazin.de

Regierung und EKD erörtern Dialog mit Islam

Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea

Berlin (idea) – Die staatlichen und kirchlichen Bemühungen um einen Dialog mit dem Islam in Deutschland gehörten zu den Themen, die bei einer Begegnung zwischen der Bundesregierung und dem Rat der EKD am 14. Februar in Berlin erörtert wurden. Dabei ging es unter anderem um die Auswirkungen der von der Bundesregierung erstmals am 27. September in Berlin durchgeführten Deutschen Islamkonferenz. Wie der Pressesprecher der EKD, Oberkirchenrat Christof Vetter (Hannover), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage weiter mitteilte, wurde auch das geplatzte Spitzentreffen der EKD mit vier muslimischen Verbänden erörtert. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), wies, wie idea zusätzlich aus Berlin erfuhr, auf die Unterschiede zwischen Islam und Christentum hin.

Quelle: Idea.de

Karikatur



Quelle: Spiegel.de

Raddatz beklagt "Dominanz des radikalen Islam"

Islamwissenschaftler vermisst interkulturellen Grundsatzdialog
Moderation: Jürgen Liminski
Hans-Peter Raddatz steht den ZDF-Plänen eines "Wortes zum Freitag" für Muslime skeptisch gegenüber. Grundsätzlich sei es als ein Signal zur Integration zu begrüßen, sagte der Islamwissenschaftler. Allerdings werde eine Illusion aufgebaut, "solange eben das Bekenntnis der Muslime zum demokratischen Rechtsstaat nicht verbindlich vorliegt". Weiter...

Quelle: dradio.de Deutschlandfunk

Auch Vorurteile gilt es zu entkräften

Backnang "Jedes neunte Kind, das in Deutschland geboren wird, hat einen muslimischen Hintergrund", gab Religionswissenschaftler Dr. Carsten Krinn von der Landeszentrale für politische Bildung eine aktuelle Statistik wieder.
Krinn sprach im Rahmen des 1. Islam-Seminars, zu dem das Landratsamt kommunale Mitarbeiter aus dem Kreisgebiet eingeladen hatte.

VON HEIDRUN GEHRKE weiter...

Quelle: bkz Online

Mutmaßliche Madrid-Attentäter vor Gericht

Foto : DPA
Madrid (dpa) - Knapp drei Jahre nach den Anschlägen auf Madrider Pendlerzüge, bei denen 191 Menschen getötet wurden, hat der Prozess gegen die mutmaßlichen Bombenleger und deren Helfer begonnen. Der «Jahrhundertprozess» wurde in der spanischen Hauptstadt mit der Vernehmung eines der sieben Hauptangeklagten eröffnet.
Dabei handelte es sich um den Ägypter Rabei Osman el Sayed. Der 35-Jährige verweigerte jedoch seine Aussage. «Ich erkenne keinen der Anklagepunkte an», sagte der Angeklagte, der in Spanien auch unter dem Namen «Mohammed, der Ägypter» bekannt ist. «Ich werde daher keine Fragen beantworten, auch nicht die meines eigenen Anwalts.» Der Ägypter gilt nach der Anklageschrift als einer der Chefideologen der Islamisten, die am 11. März 2004 insgesamt 13 Bomben in vier Pendlerzügen versteckt hatten.
Wegen der verheerendsten Terrorakte in der spanischen Geschichte müssen sich insgesamt 29 Angeklagte in der spanischen Hauptstadt vor dem Nationalen Gerichtshof verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte für die Hauptangeklagten jeweils fast 40 000 Jahre Haft gefordert. Im Falle einer Verurteilung betrüge die Haftstrafe nach spanischem Recht höchstens 40 Jahre. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Das Verfahren wird voraussichtlich bis Juli dauern. Die Urteile werden frühestens im September erwartet.

Quelle: MSN Nachrichten

PORTRÄT MUKTADA AL SADR IRAKISCHER SCHIITENFÜHRER

„Sie wollen den Islam zerstören“

Muktada al Sadr, der feurige, kaum 30-jährige Schiitengeistliche ist auf der Flucht, vermutlich nicht im Iran, wie die USA behaupten, doch irgendwo im Irak. Er selbst gestand jüngst, er habe seine Familie an einen geheimen Ort gebracht, er schlafe nicht mehr zwei Nächte hintereinander im selben Bett. Einige seiner engsten Verbündeten hätten sich von ihm losgesagt. Sadr, den die Amerikaner für einen Großteil der Gewalt im heutigen Irak verantwortlich machen, fühlt sein Ende nahen. Deshalb hat er auch seiner Mehdi-Miliz den Auftrag erteilt, einer wohl unmittelbar bevorstehenden US-Offensive keinen Widerstand zu leisten. Viele seiner Mitstreiter flüchteten aus dem von US-Truppen umzingelten Bagdader Schiitenviertel Sadr-City. „Sie wollen nicht uns zerstören, sondern den Islam. Wir stehen ihnen dabei nur im Wege.“Mit jugendlichem Charisma hatte sich der Sprössling einer Geistlichendynastie seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein 2003 zu einem der populärsten Führer der schiitischen Mehrheit im Irak, zu einer Kraft entwickelt, die – wie „Newsweek“ jüngst feststellte – „das Schicksal der Amerikaner im Irak“ entscheiden könnte. Energisch widerstand Sadr seit dem Krieg gegen Saddam Hussein der US-Besatzungsmacht, fordert bis heute trotz der Beteiligung seiner Bewegung an der Regierung Maliki einen klaren Zeitplan für den Truppenabzug der USA. Er baute seine Miliz zu einer 60 000 Mann starken Truppe auf, die 2004 zweimal die Konfrontation mit den Amerikanern wagte, dabei aber schwere Verluste hinnehmen musste.
Seine Popularität unter den Schiiten verdankt er nicht nur dem Märtyrerimage seines Vaters, dessen Sozialnetz er ausbaute. Als einziger Schiitenführer setzte er sich nicht nur für die Rechte der diskriminierten Minderheit ein, sondern kämpfte auch dafür. Zugleich ist er aber auch ein entschlossener irakischer Nationalist, der für die Einheit des Landes, und nicht die Zersplitterung in autonome Regionen und schon gar nicht für vermehrten Einfluss des Irans kämpft. Einst galt er als der einzige schiitische Führer, der eine Aussöhnung mit den arabischen Sunniten in die Wege leiten könnte. Doch zunehmend verlor er die Kontrolle über seine stetig wachsende Bewegung, der sich Jugendgangs anschlossen. Zugleich wurde sie von Kriminellen unterwandert, die für einen beträchtlichen Teil der mörderischen Willkür insbesondere gegen die Sunniten verantwortlich sind. Birgit Cerha

Quelle: Tagesspiegel.de

Mittwoch, 14. Februar 2007

US-Militär: Al-Sadr ist in den Iran geflüchtet

Der radikale Schiitenführer soll Angst um sein Leben haben. Angeblich befürchtet er im Zuge der geplanten US-Offensive Bombenangriffe auf sein Haus. Aus al-Sadrs Umgebung wird die Meldung lautstark dementiert. Weiter...

Quelle: MSN Nachrichten

Gerhardt fordert mehr Einsatz von Russland im Atomstreit mit dem Iran


Der FDP-Außenpolitiker Wolfgang Gerhardt begrüßt das Engagement des russischen Präsidenten Wladimir Putin in den arabischen Ländern. Es wäre gut, wenn Russland im Streit um das iranische Atomprogramm eine größere Rolle spielen würde. Bisher zeige Putin jedoch nur, dass gegen Russland nichts zu erreichen sei. Das werde nicht ausreichen, sagte Gerhardt. Weiter...


Quelle: Dradio.de

Gott lässt bitten

Die jungen Befehlshaber der Fatah auf dem Weg in den Jihad. von ido zelkovitz

In den vergangenen Jahren ist der Aufstieg des politischen Islam in den palästinensischen Gebieten mehr und mehr zu beobachten. Öffentliche Bekanntmachungen, Todesanzeigen oder Internetseiten zeigen deutlich, dass der Islam eine wachsende Bedeutung im Alltag der Palästinenser bekommt. Auch der Fatah-Bewegung ist dieses Phänomen nicht entgangen. Sie stellt ihren Kampf um »nationale Befreiung« stärker als je zuvor unter islamische Vorzeichen.
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Quelle:Es geht um alles! 500 neue Abos für die Jungle World.

Dienstag, 13. Februar 2007

Privilegien für den Islam?

Englischer Originaltext: Which Privileges for Islam?
Im gesamten Westen stellen Muslime neue und anmaßende Forderungen; in einigen Fällen greifen sie sogar die Grundlagen der europäischen und nordamerikanischen Lebensart an. Wie soll man darauf antworten?
Hier eine allgemeine Regel: Man sollte ihnen volle Rechte bieten –aber Forderungen nach besonderen Privilegien ablehnen.
Als Beispiel sollte man sich zwei zur Zeit aktuelle Kontroversen in Kanada ansehen. Die erste betrifft die Einrichtung freiwilliger Scharia-Gerichte (Scharia ist das islamische Gesetz) in Ontario. Diese Idee wird von den gewohnten Islamisten-Gruppen wie dem Council on American-Islamic Relations-Canada und dem Canadian Islamic Congress vertreten. Am auffälligsten dagegen stellen sich muslimische Frauengruppen, angeführt von Homa Arjomand, die befürchten, dass die islamischen Gerichte, obwohl sie auf Freiwilligkeitsbasis angerufen werden sollten, dazu benutzt werden Frauenrechte zu unterdrücken. Weiter...

Quelle: de.danielpipes.org

"Bis zur Hochzeit zu Hause bleiben"

Der Islam ist vielfältig, noch vielfältiger ist die Art, wie er gelebt wird - gerade in Europa. Vier Beispiele über die unterschiedlichen Lebenswelten junger Muslime.

Wien - "Wir sind unseren Eltern mit Immigrationshintergrund dankbar, aber wir wollen dieses Kapitel, wo man sich über den ethnischen Hintergrund definiert hat, abschließen. Ich fühle mich als Mensch immer als Österreicher, allerdings mit islamischer Identität". Weiter...

Quelle: Der Standard

Islam in Österreich: Ein Vorzeigemodell

Das Gastarbeiter-Image werden die Muslime in Österreich zunehmend los. Das Ziel, endlich als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft wahrgenommen zu werden, brachte seit 1999 Aufbruchstimmung und Engagement nach dem Motto: "Integration durch Partizipation":
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Quelle: Wiener Zeitung

Übertritte zum Islam beunruhigen Polizeigewerkschaft

Mit Sorge beobachtet die Gewerkschaft der Polizei die wachsende Zahl von Menschen, die in Deutschland zum Islam übertreten: In Konvertiten-Kreise gebe es Leute, "die sich besonders beweisen wollen", sagte Gewerkschaftschef Freiberg. Sie seien eine Gefahr.

Baden-Baden - "Das ist die größte Bedrohung, die wir kennen, das muss man immer wieder hervorheben", sagte der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg.
Freiberg erklärte, in Konvertiten-Kreisen gebe es Leute, "die sich besonders beweisen wollen als Gläubige, und von dort her geht auch von diesen Menschen eine größere Gefahr aus, ganz ausdrücklich".
Darüber hinaus gebe es Fälle, in denen diese Leute in Krisengebiete wie Afghanistan oder Tschetschenien gegangen seien. "Und von dort her ist das ein Potential, was hier lebt, wovor wir Angst haben müssen", erklärte der Gewerkschaftschef.
Laut Freiberg gibt es derzeit in Deutschland rund 200 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit islamistischen Terrorismus. In dieser Größenordnung bewege sich auch die Zahl der Verdächtigen. Darüber hinaus gebe es etwa 100 sogenannte Gefährder, "wo es Anhaltspunkte gibt, dass diese Leute bereit wären, auch Anschläge zu verüben".
Kritik übte der GdP-Chef an den zum Teil laxen Kontrollen an den deutschen Flughäfen, insbesondere in Frankfurt am Main. So habe man festgestellt, dass es in Fällen, wo der Staat diese Aufgabe an private Sicherheitsfirmen übertragen habe, "immense Sicherheitslücken gibt". Als Hauptgrund für die Probleme nannte Freiberg das Lohndumping, unter dem die Qualität privaten Sicherheitspersonals leide.
hen/AP

Quelle: Spiegel.de

Muslime schwören ab

In einer öffentlichen Kampagne bekennen sich in Deutschland Islamkritiker zur Abkehr vom Glauben.

BERLIN taz Die Kampagne erinnert an den Stern vom Juni 1971. "Wir haben abgetrieben" bekannten damals rund 30 Frauen mit Fotos von sich. "Wir haben abgeschworen" bekennen demnächst rund 40 ehemalige Muslime in Deutschland, die sich zu einem "Zentralrat der Ex-Muslime" zusammengefunden haben. Am 28. Februar wollen sie an die Öffentlichkeit gehen und, ebenfalls mit Fotos, ihre Abkehr vom Glauben kundtun. Weiter...

Quelle: Die Tageszeitung